Über mich
Seit über 15 Jahren arbeite ich in der Textilindustrie – in einem Bereich, der selten sichtbar ist, aber entscheidend dafür, wie Mode entsteht. In meiner Tätigkeit für einen internationalen Konzern begleite ich die Entwicklung und Umsetzung von Kollektionen und bewege mich an der Schnittstelle zwischen Marke, Design und internationalen Produktionspartnern.
Als Kolumbianerin, Wirtschaftsjapanologin und Weltenbummlerin habe ich früh gelernt, Systeme zu lesen, kulturelle Unterschiede wahrzunehmen und Dinge in ihrem Kontext zu betrachten. Diese Perspektive prägt bis heute meine Arbeit: analytisch, offen und mit Blick für das Wesentliche.
Im Laufe meiner Karriere wurde mir zunehmend klar, dass Mode weit mehr ist als Ästhetik oder Trend. Sie ist ein Werkzeug, mit dem wir Haltung zeigen und uns bewusst ausdrücken können. Gleichzeitig habe ich erlebt, wie Überangebot, schnelle Zyklen und der permanente Einfluss der Medien zu Unsicherheit und Überforderung führen.
Stil ist für mich ein Werkzeug, um innere Klarheit sichtbar zu machen – nicht, um sich anzupassen.
Schon früh fühlte ich mich von der Welt der Mode angezogen. Während andere ihre Jugend mit Comics verbrachten, blätterte ich durch Magazine wie Elle, Cosmopolitan und Vogue. Später ergänzte sich diese Faszination durch fundiertes Wissen über Materialien, Produktionsprozesse und Branding.
Je länger ich in der Branche tätig war, desto stärker verlagerte sich mein Fokus: weg vom Produkt, hin zum Menschen. Denn nachhaltiger Stil beginnt nicht im Kleiderschrank, sondern bei Klarheit über Werte, Bedürfnisse und Lebenssituation.
Um diese Arbeit zu vertiefen, ließ ich mich zur Farb- und Stilberaterin ausbilden. Heute verbinde ich eine fundierte Expertise in der internationalen Mode- und Textilindustrie mit einer persönlichen Stilbegleitung, die auf einem reflektierten Prozess basiert. Mein Ansatz ist nicht trendgetrieben, sondern darauf ausgerichtet, einen Stil zu entwickeln, der sich stimmig anfühlt und langfristig funktioniert.
Diese Perspektive prägt auch mein Verständnis von Nachhaltigkeit: weniger als Frage von Produkten, mehr als Frage bewusster Entscheidungen.
Warum mein Fokus auf dem Menschen liegt – und nicht auf Produkten
Daraus entstand mein Ansatz: Stil nicht zu konsumieren, sondern bewusst zu entwickeln – als Entscheidung, nicht als Trend.
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